Abschalten und sparen: Einfache Gewohnheiten, die den Energieverbrauch im Büro senken

Abschalten und sparen: Einfache Gewohnheiten, die den Energieverbrauch im Büro senken

Der Energieverbrauch in Schweizer Büros ist oft höher, als man denkt. Computer, Drucker, Kaffeemaschinen und Beleuchtung laufen den ganzen Tag – manchmal sogar über Nacht. Doch mit ein paar einfachen Gewohnheiten können Sie und Ihr Team spürbar Energie sparen und gleichzeitig etwas für Umwelt und Budget tun. Hier erfahren Sie, wie kleine Veränderungen im Alltag grosse Wirkung zeigen können.
Ausschalten, wenn Sie gehen – von Bildschirmen bis Lampen
Es klingt selbstverständlich, doch viele Geräte bleiben unnötig eingeschaltet. Ein Computer im Standby-Modus verbraucht weiterhin Strom, ebenso wie Monitore, Drucker oder Ladegeräte, die in der Steckdose stecken.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit:
- Den Computer vollständig herunterzufahren, bevor Sie das Büro verlassen.
- Ladegeräte auszustecken, wenn sie nicht gebraucht werden.
- Das Licht in Besprechungsräumen und Gemeinschaftsbereichen auszuschalten, wenn niemand dort ist.
Ein praktischer Tipp: Nutzen Sie Steckdosenleisten mit Schalter – so können Sie mehrere Geräte mit einem Klick ausschalten.
Natürliches Licht nutzen – und auf effiziente Beleuchtung setzen
Viele Büros in der Schweiz verfügen über reichlich Tageslicht, doch oft brennen die Lampen trotzdem den ganzen Tag. Ziehen Sie die Vorhänge auf und stellen Sie Schreibtische näher ans Fenster, um das natürliche Licht optimal zu nutzen.
Wenn künstliches Licht nötig ist, greifen Sie zu LED-Leuchtmitteln. Sie verbrauchen bis zu 80 % weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen und halten deutlich länger. Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sorgen zusätzlich dafür, dass das Licht nur dann brennt, wenn es wirklich gebraucht wird.
Temperatur richtig einstellen – ein Grad macht den Unterschied
Heizung und Klimaanlage gehören zu den grössten Energieverbrauchern im Büro. Schon eine Temperaturänderung von einem Grad kann sich auf die Energiekosten auswirken.
Im Winter reichen meist 20–21 Grad, im Sommer sollte die Klimaanlage nicht zu stark kühlen. Achten Sie darauf, dass Heizkörper und Lüftungsschlitze nicht durch Möbel oder Unterlagen blockiert sind – das verbessert die Effizienz.
Und denken Sie daran: Frische Luft ist wichtig, aber lassen Sie im Winter die Fenster nicht dauerhaft gekippt.
Büroausstattung bewusst wählen
Wenn neue Geräte angeschafft werden, lohnt sich der Blick auf die Energieetikette. Wählen Sie energieeffiziente Modelle und überlegen Sie, ob wirklich jeder Arbeitsplatz einen eigenen Drucker braucht – oft genügt ein gemeinsames Gerät.
Stellen Sie den Drucker auf doppelseitigen Druck ein und verwenden Sie Recyclingpapier, wo immer es möglich ist. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Ressourcen.
Energie sparen als Teamaufgabe
Am besten funktioniert Energiesparen, wenn alle mitmachen. Kleine Erinnerungen an Lichtschaltern oder Druckern helfen, das Bewusstsein zu schärfen. Sprechen Sie im Team darüber, wie Sie gemeinsam den Verbrauch senken können – vielleicht sogar mit einer kleinen Challenge: Wer schafft es, am meisten Strom zu sparen?
Wenn Energiesparen Teil der Unternehmenskultur wird, wird es schnell zur Selbstverständlichkeit.
Kleine Schritte, grosse Wirkung
Energieeffizienz im Büro bedeutet nicht zwingend grosse Investitionen, sondern vor allem Aufmerksamkeit und Gewohnheit. Jedes Mal, wenn Sie das Licht ausschalten, den Computer herunterfahren oder die Heizung anpassen, leisten Sie einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Arbeitswelt.
Und ganz nebenbei profitiert auch das Unternehmen – durch geringere Kosten und ein gutes Gefühl, verantwortungsvoll zu handeln.















